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Öffnungszeiten:

Mo, Di, Do 18 bis 22 Uhr
Mi, Fr 13 bis 22 Uhr
Sa, So und an Feiertagen 8 bis 22 Uhr

Fachklinik im Marienkrankenhaus Soest

Anästhesiologie, Intensivmedizin, Schmerztherapie, Palliativmedizin

Schmerzklinik

Schmerzen betreffen Körper und Seele und müssen daher auch umfassend (multimodal) behandelt werden – sozusagen von Kopf bis Fuß. Hierzu sind Experten verschiedener Fachrichtungen notwendig. Damit Patientinnen und Patienten nicht zwischen Ärztinnen und Ärzten, Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten sowie Psychologinnen und Psychologen hin- und herpendeln müssen, bietet das Marienkrankenhaus Soest alles für die multimodale und minimalinvasive Schmerztherapie unter einem Dach an. Unsere Patientenzimmer befinden sich "Tür an Tür" mit den unterschiedlichen Therapieräumen. Dieser Bereich steht exklusiv den Schmerzpatienten zur Verfügung. Durch den räumlichen und organisatorischen Zusammenschluss kann die stationäre Behandlung in konzentrierter Form ablaufen. Die Kosten für Ihren Aufenthalt bei uns werden in der Regel ohne Kostenübernahmeerklärung von den Krankenkassen übernommen.

Bei uns sind Sie richtig!

Akute und chronische Schmerzen können die Lebensqualität eines Einzelnen massiv beeinträchtigen. Viele Betroffene sind in ihrer Bewegung eingeschränkt, leiden unter starker Bewegungsangst und können kaum noch am Alltagsleben teilnehmen. Schmerzen können verschiedenen Ursprungs sein: Bei einigen Patientinnen und Patienten hat ein Bandscheibenvorfall dazu geführt, andere leiden unter den schmerzhaften Auswirkungen einer Arthrose und viele Menschen haben immer wiederkehrende starke Kopfschmerzen. So vielseitig wie die eigentliche Ursache selbst, ist auch die Behandlung.

Bei uns sind Sie in guten Händen, wenn Sie unter folgenden Beschwerden leiden:

  • akute, subakute und chronische Rückenschmerzen
  • Muskel- und Gelenkschmerzen
  • Ganzkörperschmerzen (z.B.: bei Multiple Sklerose, Spastik)
  • Fibromyalgiesyndrome
  • Somatoforme Schmerzstörungen (körperliche Beschwerden ohne hinreichende medizinische Erklärung)
  • Psychosomatische Schmerzen
  • Kopf- und Gesichtsschmerzen (z.B.: Migräne, Clusterkopfschmerz, Hemikrania continua)
  • Nervenschmerzen (z.B.: Zosterschmerz, Polyneuropathie, Phantomschmerzen)
  • CRPS (Complex regional pain syndrome, komplexes regionales Schmerzsyndrom)
  • Failed-Back-Surgery-Syndrom (anhaltende Schmerzen als Folge einer vorhergehenden Wirbelsäulen-OP)
  • Nacken- und Schulterschmerzen
  • Viszerale Schmerzen (Bereich des Magen-Darm-Traktes bzw. des Beckenraums)
  • Tumorschmerzen

Ihre Perspektive

Ziele unserer Therapie: Am Ende Ihres Aufenthaltes in unserer Schmerzklinik sollen Sie so gut geschult sein, dass Sie alles, was Sie von den Physiotherapeuten, Psychologen und Ärzten zur Schmerzbekämpfung gelernt haben, selbständig zu Hause ausüben können.

Wir möchten Sie nachhaltig beraten, um den bei uns eingeschlagen Weg weiterzugehen. Langfristige Ziele sind:

  • Schmerzen reduzieren
  • Lebensqualität verbessern
  • gewohnte Lebensfreude wiederfinden
  • Arbeitsfähigkeit wiederherstellen
  • einen geregelten Alltag wieder aufnehmen können
  • Bewegungsängste abbauen
  • mehr Mobilität

Was wir Ihnen bieten

Invasive und interventionelle Schmerztherapie
  • Neurostimulation (z.B. Spinal-Cord-Stimulation; Stimulation von Nerven und Rückenmark mittels Stromimpulsen)
  • Zentrale und periphere Katheterverfahren zur Schmerzausschaltung
  • Sympathikolyse (Verfahren zur zeitweiligen oder andauernden Ausschaltung der sympathischen Innervierung zur Verbesserung der Durchblutung in Beinen oder Armen)
  • Radiofrequenztherapie an zentralen und peripheren Nerven (minmalinvasives Verfahren mit Stromimpulsen)
  • Thermodenervation (Hitzesondenbehandlung)
  • Neuromodulation (Veränderung der Schmerzweiterleitung)
  • Implantation von Schmerzpumpen
  • Neurolyse (Auflösen von schmerzhaften Nervengeflechten)
Multimodale Schmerztherapie

Diese spezielle Behandlungsform zeichnet sich durch eine ganzheitliche interdisziplinäre Schmerzdiagnostik und -behandlung aus. In einem umfassenden Assessment (Untersuchung durch Ärztinnen und Ärzte verschiedener Fachdisziplinen, Psychologen, Physiotherapeuten) wird die Ursache, die körperliche, berufliche und psychische Beeinträchtigungen und die bisherige Therapie genau erfasst und im Team ein individuelles Therapiekonzept erarbeitet. Im Allgemeinen dauert diese Therapie zwei Wochen. Das Training baut sich über geführte und gezielte Kräftigung der betroffenen Muskeln über funktionelles Training bis zum freien eigenverantwortliche Training schrittweise auf. Einen großen Anteil nehmen auch die psychologische Schmerztherapie, das Erlernen unterschiedlicher Entspannungsverfahren, Arbeitsplatz- und Alltagsbewältigung und Biofeedback ein. Gemeinsam wird mit dem Patienten eine Strategie erarbeitet, step by step aus dem Teufelskreislauf des chronischen Schmerzsyndroms herauszukommen.

Durch unser neues Loungekonzept kommt auch der Wohlfühlaspekt nicht zu kurz.

Die Behandlungen erfolgen sowohl als Einzelmaßnahmen als auch in Kleingruppen.

  • Arbeitsplatztraining
  • Aromatherapie
  • Bewegungsbad
  • Biofeedback
  • Entspannungsverfahren
  • Ergotherapie
  • Ernährungsberatung
  • Funktionelles Training (z.B.: Kletterwand, Slackline)
  • Kinesiologie
  • Manuelle Medizin
  • Medikamentöse Therapie
  • Medizinische Trainingstherapie (MTT)
  • Outdooraktivitäten (z.B.: Nordic Walking)
  • Physikalische Therapie
  • Physiotherapie
  • Psychologische Schmerztherapie
  • TCM (Traditionelle Chinesische Medizin
  • TENS (Transkutane Elektrische Nervenstimulation)
Impressionen aus der Schmerzklinik
Spezielle Räumlichkeiten

Die Schmerz-Klinik im Dachgeschoss des Marienkrankenhauses bildet eine eigene Funktionseinheit. Hier kann die schmerztherapeutische Versorgung auf kurzem Weg erfolgen - für Mitarbeiter und Patienten. Unseren Schmerz-Patienten stehen insgesamt 16 Betten zur Verfügung. In jedem Zimmer befindet sich ein eigenes Bad mit WC.

Die schmerztherapeutische Kompletteinheit umfasst zudem:

  • physiotherapeutische Räume und Trainingsräume
  • Entspannungsraum
  • Arztzimmer
  • Therapieräume für psychologische Einzel- und Gruppengespräche
  • Hydrojet
  • Sandwärmeliege
  • Multimedia-Raum

Wichtig ist insbesondere bei Schmerzpatienten, dass sie sich wohlfühlen. Dazu trägt sicherlich auch bei, dass die Räume hier allesamt einen modernen Lounge-Charakter haben.

Spezielle Räumlichkeiten
Schmerzmanagement

Ziel der Medizinerinnen und Mediziner am Marienkrankenhaus Soest ist es, bei den Patientinnen und Patienten den Stressfaktor Schmerz zu reduzieren und ihnen eine baldige Genesung zu ermöglichen. Hierfür hat das Ärzte-Team ein umfassendes Schmerzmanagement etabliert. Wir erfüllen hohe Standards, was die Versorgung von Patienten mit akuten und chronischen Schmerzen betrifft.

Schmerz und Schmerzintensität werden von jedem Menschen anders empfunden. Daher können Arzt und Patient nur gemeinsam dieses Problem angehen. Der Betroffene bewertet seine Schmerzstärke und Schmerzintensität selbst. Der Arzt stimmt die Schmerztherapie auf seine individuelle Schmerzstärke ab.

Ein Schmerzmanagement-Team, bestehend aus Fachkrankenpflegern (Schmerzmanagern) und spezialisierten Ärzten der Abteilung für Anästhesiologie und Schmerztherapie, legt Standards fest und koordiniert die Schmerztherapie. Die Pflegekräfte werden im Umgang mit Schmerz ständig geschult. Der behandelnde Arzt steht ebenfalls in Kontakt mit dem Schmerzmanagement-Team und den Pflegekräften. Das Team fragt den Patienten in regelmäßigen Abständen, ob er Schmerzen hat und erfasst die Schmerzstärke.

  • Der Patient gibt sein Schmerzempfinden mit Hilfe einer numerischen Schmerzskala, die von 0 bis 10 reicht, an. 0 bedeutet, dass er keine Schmerzen hat und 10 steht für stärkste unerträgliche Schmerzen. Dazwischen gibt es Nuancen. Er gibt die von ihm empfundene Schmerzstärke in Zahlen an, die Ärzte passen die Schmerztherapie entsprechend an.
  • Der Patient sollte umgehend mitteilen, wenn er Schmerzen hat.
  • Die Schmerzstärke sowie weitere relevante Informationen erhält der behandelnde Arzt.
  • Das Pflege-Team verabreicht auf Anordnung des Arztes entsprechende Schmerzmedikamente. Der Patient teilt ihnen mit, in wie weit diese die Schmerzen lindern.
  • Schmerzstärke, Wirkung und Nebenwirkung können in einem Schmerzprotokoll erfasst werden.

Planen Sie Ihren Aufenthalt

Uns ist wichtig, dass Sie sich von uns rundum gut betreut wissen. Nützliche Informationen finden Sie hier:

Dr. Dr. Peter Lierz M. Sc.

Chefarzt

Kontaktinformationen

Ärztliche Leitung

Dr. Dr. Peter Lierz M. Sc.

Facharzt für Anästhesiologie

Sektionsleiter Schmerzklinik

Dr. Matthias Giesel

Facharzt für Anästhesiologie

Kontakt Schmerzklinik

Sekretariat
Olga Jochim und Martha Pytlik

T: 0 29 21 / 391 - 24 87

So finden Sie uns

Marienkrankenhaus Soest

Widumgasse 5

59494 Soest