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Marienkrankenhaus Soest

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Mi, Fr 13 bis 22 Uhr
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Ordner-Etikette mit dem Begriff Qualitätsmanagement

Qualitäts- und Risikomanagement

Die Zufriedenheit unserer Patientinnen und Patienten hat für uns oberste Priorität. Um sie auf hohem Niveau zu sichern, setzen wir auf ein umfangreiches und professionelles Qualitätsmanagement. Dieses dient dazu, die Qualität unser medizinischen und pflegerischen Leistungen zu erhalten und zu verbessern, Arbeitsabläufe zu optimieren sowie Ressourcen effizient einzusetzen.

Hinzu kommt die kontinuierliche Arbeit innerhalb der Strukturen des bei uns gelebten Risikomanagements. Unsere Aktivitäten im Risikomanagement dienen als Leitfaden auf dem Weg hin zu mehr Patientensicherheit.

Qualität transparent gemacht

Seit dem Jahr 2005 sind alle deutschen Krankenhäuser gesetzlich verpflichtet, regelmäßig strukturierte Qualitätsberichte zu erstellen und ihre Inhalte im Internet zur Verfügung zu stellen. Die Berichte dienen der Information von Patienten sowie den einweisenden und im Anschluss an die Krankenhausbehandlung weiter betreuenden Ärzten als auch den Krankenkassen als eine Orientierungshilfe.

Seit 2012 wird der Bericht in Form einer elektronischen Datei an eine zentrale Annahmestelle übermittelt. Veröffentlicht werden die Qualitätsberichte von den Landesverbänden der Krankenkassen sowie vom Verband der privaten Krankenversicherung seitdem über sogenannte Klinik-Suchmaschinen oder Klinik-Suchportale. Der Bericht ist zudem als PDF-Download auf unserer Homepage einzusehen.

Die Qualitätsberichte werden nach den Vorgaben des Sozialgesetzbuches und des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) nach einheitlichen Regeln erstellt. Sie informieren detailliert über die medizinischen und zusätzlichen Leistungen und die Qualität der medizinischen Versorgung der Krankenhäuser. Sie geben einen Überblick über die aktuelle medizinische Angebotsstruktur und die individuellen Leistungsschwerpunkte sowie das breite Service- und Betreuungsangebot der Krankenhäuser.

Qualitätsberichte Katholischer Hospitalverbund Hellweg

Ihre Meinung ist uns wichtig

Wir wollen, dass Sie mit uns zufrieden sind. Helfen Sie uns, dieses Ziel zu erreichen. Sagen Sie uns, womit Sie zufrieden waren, aber auch was Sie gestört oder gar geärgert hat. Ihre Erfahrungen und Einschätzungen geben uns Hinweise, wie und wo wir uns verbessern können. Denn dort, wo Menschen Tag und Nacht mit hoher Verantwortung eng zusammenarbeiten, können auch immer mal Schwierigkeiten auftreten.

Mit unserem Selbstverständnis als christlicher Verbund und unserem internen Qualitätsmanagement haben wir ein umfangreiches Bewertungsmanagementsystem aufgebaut. Denn nur, wenn Sie Ihre Erfahrungen mit uns teilen, können wir diese nutzen, um uns kontinuierlich weiterzuentwickeln und zu verbessern.

Anregungen, Lob und Kritik

Anregungen, Beschwerden und auch Lob helfen uns also konkret dabei, die Leistungen für Sie zu verbessern. Deshalb liegen in der Aufnahme Formulare für Sie bereit, auf denen Sie Ihre Meinung schriftlich festhalten können. Wir möchten Sie bitten, uns eine Rückmeldung zu geben, wie Ihnen der Aufenthalt bei uns gefallen hat

Für Rückmeldungen können Sie sich an unser Bewertungsmanagement/unsere Pflegedienstleitung wenden. Zudem steht Ihnen als unabhängige Instanz in jedem unserer Krankenhäuser ein/e Patientenfürsprecher/in zur Verfügung.

Qualität im Fokus

Unser Krankenhaus sieht sich einer hohen Qualität in der medizinischen und pflegerischen Versorgung verpflichtet. Um dieser Verpflichtung gerecht zu werden, ist ein strukturiertes Qualitätsmanagement (QM) Voraussetzung. QM bedeutet, den gegenwärtigen Zustand der Strukturen und Abläufe im Krankenhaus mit den wachsenden Anforderungen sowie angestrebten Zielen ständig neu zu vergleichen. Werden hierbei Verbesserungspotentiale sichtbar, werden diese analysiert und entsprechende Verbesserungsaktivitäten eingeleitet.

Strukturiertes Vorgehen

Die Maßnahmen und Projektvorhaben werden dabei im Rahmen des sogenannten Deming- oder PDCA-Zyklus (Plan, Do, Check, Act bzw. Planen, Durchführen, Kontrollieren, Reagieren) festgelegt und nach festgesetzten Zeiten auf Umsetzung überprüft. Diese strukturierte Vorgehensweise stellt die Basis des Qualitätsmanagements dar.

Um nach dieser Struktur die Qualitätsentwicklung für unsere Patienten konsequent voranzutreiben, wurde bereits im Jahr 2002 auf allen Ebenen des Krankenhauses ein umfassendes Qualitätsmanagement-System eingeführt.

Klinisches Risikomanagement

Risikomanagement ist ein wichtiger Teil des Qualitätsmanagements. Das klinische Risikomanagement erstreckt sich auf Risiken, die in Einrichtungen des Gesundheitswesens auftreten, insbesondere in Krankenhäusern der Akutmedizin, wie es die Krankenhäuser des Katholischen Hospitalverbundes sind.

Da die Risiken insbesondere in der Akutmedizin Patienten, Angehörige und Mitarbeiter betreffen, legt der Hospitalverbund einen besonderen Fokus auf Maßnahmen des klinischen Risikomanagements. Ziel ist es, fortlaufend Schwachstellen zu identifizieren und Risiken vorzubeugen bzw. zu vermeiden.

Um diesem Ziel näher zu kommen, wurde eine Risikostrategie festgelegt bzw. eine Risikopolitik zum Erkennen, Analysieren, Bewerten und Bewältigen von Risiken, Fehlern und sicherheitsrelevanten Ereignissen erarbeitet.

Bausteine, um mögliche Risiken zu entdecken sind z.B. Begehungen (so genannte „Risiko-Audits“), Betrachtungen von Einzelprozessen (Risikoanalysen), ein Fehlermeldesystem (CIRS) sowie ein patientenorientiertes Beschwerdemanagementsystem (Bewertungsmanagement). Ziel der Reduktion oder gar Vermeidung von Risiken ist die Steigerung der Patientensicherheit.

Unseren Aktivitäten im Bereich Risikomanagement dienen als Leitfaden auf dem Weg hin zu mehr Patientensicherheit. Daher kommt ihnen ein hoher Stellenwert zu. Die Etablierung eines Fehlermanagements, ein strukturiertes Hygienemanagement, ein strukturiertes Schmerzmanagement und Entlassungsmanagement sowie Instrumente zur Erhöhung der Patientensicherheit wie z.B. Maßnahmen zur Sturz- und Dekubitusprophylaxe, Patientenidentifikationsarmbänder, OP-Sicherheits-Checklisten und M&M-Konferenzen sind nur einige Beispiele des klinischen Risikomanagements, die für uns selbstverständlich und uns ein zentrales Anliegen sind.

Befragungen

Befragungen stellen ein wichtiges Instrument dar, um Rückmeldungen zur Zufriedenheit der interessierten Parteien wie Patienten, Angehörige oder Zuweiser sowie Anregungen für Verbesserungen zu erhalten. In regelmäßigen Abständen befragen wir unsere Patienten und einweisenden Ärzte. Die Ergebnisse unserer Befragungen fließen in den kontinuierlichen Verbesserungeprozess unseres Qualitätsmanagements ein.