Marienkrankenhaus Soest

Marienkrankenhaus Soest

Widumgasse 5, 59494 Soest

112

Bei bedrohlichen Situationen bitte sofort den Rettungsdienst rufen!

Notaufnahme CKS Mitte

Telefon: 0 29 21 / 391 - 58 24

Widumgasse 5, Soest

Weitere Informationen

Notaufnahme CKS West

Telefon: 02921 90-1279

oder 02921 900

Senator-Schwartz-Ring 8, Soest

Weitere Informationen

Hausärztlicher Notfalldienst

Senator-Schwartz-Ring 8 (im Christlichen Klinikum Soest West), 59494 Soest
Telefon: 116117

116117 und ärztlicher Bereitschaftsdienst | KVWL | Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe

Klinik für Neurologie

In der Neurologie am Christlichen Klinikum Soest wird die gesamte Bandbreite neurologischer Krankheitsbilder diagnostiziert und behandelt.

Durch die Zusammenarbeit mit den zahlreichen weiteren Kliniken und Abteilungen an unserem Haus sowie die Kooperation mit spezialisierten Abteilungen und Universitätskliniken im näheren Umfeld aber auch bundesweit stellen wir eine optimale Versorgung unserer Patienten sicher.

Bereiche

  • Neurologie in der Zentralen Notaufnahme
  • Zertifizierte Stroke Unit
  • Neurologische Intermediate-Care-Station
  • Interdisziplinäre Intermediate-Care-Station
  • Intensivstation
  • Peripherer neurologischer Stationsbereich
  • Neurophysiologie
  • Polygraphie / 24-Stunden Video-EEG / Polysomnographie
  • Dopplersonographie
  • Kognitive Neurologie / Neuropsychologie
  • Rehabilitation

Schwerpunkte

  • Neurovaskuläre Erkrankungen / Schlaganfälle
  • Bewegungsstörungen / Parkinson-Syndrome
  • Epilepsien
  • Entzündliche Erkrankungen des Zentralnervensystems
  • Periphere Neurologische Erkrankungen
  • Schwindelsyndrome
  • Kopfschmerzsyndrome
  • Kognitive Störungen / Gedächtnisstörungen / Demenz
  • Neurologische Schlafstörungen

Leistungsspektrum der Klinik für Neurologie

Neurologie in der Zentralen Notaufnahme

Alle Patientinn/en mit neurologischen Erkrankungen, die in der Zentralen Notaufnahme (ZNA) eintreffen, werden 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr von einem neurologischen Bereitschaftsarzt übernommen, diagnostiziert, primär versorgt und gegebenenfalls stationär aufgenommen oder weiter verlegt. Auch für Patientinn/en mit neurologischer Problematik bei anderweitigen Grunderkrankungen steht der neurologische Dienstarzt zur Verfügung.
Nach evtl. Übernahme vom erstversorgenden z.B. Notarzt erfolgt die möglichst schnelle Abklärung z.B. mittels Labordiagnostik, Bildgebung, wie beispielsweise CT, und die Einleitung einer Therapie noch in der ZNA oder im CT oder die Weiterleitung auf die Intensivstation, Stroke-Unit oder periphere Station.

Stroke Unit

Die Neurologie verfügt über vier Betten Stroke Unit. Hier werden Schlaganfallpatientinn/en durch ein spezialisiertes Team aus Ärzten, Pflegepersonal und Therapeuten 24-stündig überwacht und behandelt. Es erfolgt ein Monitoring mit Ableitung zahlreicher krankheitsrelevanter Parameter (z. B. Sauerstoffsättigung im Blut, Elektrokardiogramm, Blutdruck, Pulsrate, Atemfrequenz und Temperatur).
Von der Stroke Unit aus erfolgt auch die differenzierte weitere Abklärung mittels z. B. Computertomographie, Kernspintomographie, Dopplersonographie der intrakraniellen und hirnversorgenden Arterien, Echokardiographie, transösophagealer Echokardiographie und differenzierter Labordiagnostik von Gerinnungsstörungen.

Auf der Stroke Unit erfolgt ebenfalls die differenzierte Therapie der Schlaganfälle, wie beispielsweise die Lysetherapie, die Behandlung mit Antikoagulanzien und die Therapie kardiopulmonaler Grunderkrankungen. Es erfolgt hier auch die längerzeitige Überwachung von Schlaganfallpatientinn/en in kritischem Zustand beispielsweise bei Hirnstammischämien.

Interdisziplinäre Intermediate-Care-Station

Die Neurologie verfügt über eine fachspezifische Intermediate-Care-Station mit vier Betten. Hier werden Patientinn/en mit kritischen neurologischen Zustandsbildern, die noch nicht einer interdisziplinär-anästhesiologischen Zusatzbehandlung oder Behandlung auf der Intensivstation bedürfen, per Monitoring überwacht.
Es werden hier beispielsweise Patientinn/en mit rezidivierenden Bewusstseinsstörungen, Serien epileptischer Anfälle oder entzündlichen Erkrankungen des Zentralnervensystems überwacht und behandelt.

Neurologische Intermediate-Care-Station

Patienten mit schwereren überwachungspflichtigen neurologischen Krankheitsbildern, die einer interdisziplinär-anästhesiologischen und neurologischen Betreuung und Behandlung bedürfen, werden auf dieser Station durch ein interdisziplinäres ärztliches und pflegerisches Team unter ärztlich neurologischer Leitung betreut.

Intensivstation

Patienten mit schweren neurologischen Erkrankungsbildern, z. B. beatmungspflichtige Patientinn/en, komatöse Patientinn/en, Patientinn/en mit Guillain-Barré-Syndrom oder schwerwiegenden Infektionen des Zentralnervensystems, die einer intensivmedizinischen Behandlung bedürfen, werden durch ein interdisziplinäres ärztliches und pflegerisches Team unter neurologischer Leitung auf unserer Intensivstation betreut.

Periphärer neurologischer Stationsbereich

Unsere Neurologie verfügt über einen peripheren neurologischen Stationsbereich mit 42 Betten. Er unterteilt sich in vier Teilbereiche mit einer gemeinsamen pflegerischen Zentrale.
Ein Team aus Ärzten der Neurologie und spezialisierten neurologischen Pflegekräften betreut hier unsere Patientin/en auch in Zusammenarbeit mit den Mitarbeiter/innen der Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie sowie der Neuropsychologie unserer Klinik.

Neurophysiologie

Im Bereich Neurophysiologie stehen sämtliche elektrophysiologischen diagnostischen Möglichkeiten wie Elektroenzephalografie, Elektromyografie, Nervenleitgeschwindigkeit, evozierte Potentiale (u. a. visuell evozierte Potentiale, somatosensibel evozierte Potentiale, akustisch evozierte Potentiale) und Magnetstimulation zur Verfügung.
Ein Team von speziell geschulten neurophysiologischen Assistentinnen führt hier unter ärztlicher Leitung hoch spezialisierte Untersuchungen als Grundlage neurologisch diagnostischer Entscheidungen durch.

Polygraphie / 24-Stunden-Video-EEG / Polysomnographie

In der Neurologie besteht eine polygrafische Diagnostikeinheit mit der Möglichkeit zur Polysomnographie zur differenzierten schlafmedizinischen Diagnostik sowohl schlafbezogener Atemstörungen als auch insbesondere neurologischer Schlafstörungen wie u. a. Narkolepsie, Somnambulismus, REM-Schlaf-Parasomnien und epileptischen Anfällen aus dem Schlaf.
Es besteht hier die Möglichkeit zur Tagesvigilanz-Diagnostik wie beispielsweise dem Multiplen Schlaf-Latenz-Test.

Die Einheit wird ebenfalls genutzt für die differenzierte epileptologische Diagnostik mittels 24-Stunden-Video-EEG.

Dopplersonographie

Im Bereich Neurosonologie besteht die Möglichkeit zur spezialisierten Dopplersonographie der hirnversorgenden Arterien, zur transkraniellen Dopplersonographie sowohl der Gefäßstrukturen als auch des Hirnstammes sowie zur spezialisierten peripheren neurologischen Dopplersonografie des Nervensystems. Hier wird insbesondere im Rahmen der Akutversorgung von Patienten mit Schlaganfällen die möglichst zeitnahe neurologische Dopplersonografie der hirnversorgenden Arterien durchgeführt.
Aus den Untersuchungsergebnissen erfolgt je nach Fallkonstellation in Kombination mit bildgebenden Verfahren wie CT-Angiografie, MR-Angiografie und DSA oft auch in interdisziplinären Ärzteteams aus Neurologen, Radiologen, Gefäßchirurgen und Kardiologen die personalisierte Fallanalyse mit jeweils spezifischen therapeutischen Konsequenzen.

Kognitive Neurologie / Neuropsychologie

In unserem Bereich Neuropsychologie führen wir, jeweils bezogen auf den individuellen Patientinn/en und sein Krankheitsbild, umfangreiche testpsychologische Untersuchungen zur erweiterten Abklärung neurologischer Krankheitsbilder mit kognitiven Störungen durch. Wir verfügen hier über eine breite Auswahl sowohl von „Papier-und-Bleistift-Tests“, als auch computergestützter neuropsychologischer Untersuchungsverfahren.
Der Bereich Neuropsychologie beschäftigt sich des Weiteren mit klinisch psychologischen Fragestellungen wie der differentialdiagnostischen Abklärung primär psychischer Störungen und psychosomatischer Erkrankungen. Zwei Diplompsychologinnen bearbeiten hier die vielfältigen Fragestellungen in Zusammenarbeit mit den Ärzten der Klinik. Es besteht auch eine enge Zusammenarbeit mit der Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie.

Rehabilitation

Unsere Patientinn/en werden in den meisten Fällen bereits beginnend mit der Aufnahme in ein rehabilitatives Konzept eingebunden. Bei der Erstellung individueller Therapiemaßnahmen arbeiten Ärzte, Neuropsychologinnen, Ergotherapeuten, Logopäden und Physiotherapeuten sowie die Pflege und der Sozialdienst eng zusammen.

Unser Casemanager wird ebenfalls bereits zu Beginn des stationären Aufenthaltes mit in die Betreuung der Patientinn/en einbezogen. Er stellt die Nachbehandlung in Rehabilitationskliniken bundesweit sicher.

Ambulanz

An unserer Klinik besteht eine neurologische 24-Stunden-Notfall-Ambulanz sowie eine Ambulanz für Zusatzversicherte und Privatpatientinn/en. Die Schwerpunkte hier entsprechen den Schwerpunkten des stationären Bereiches.

Schwerpunkte der Klinik für Neurologie

Neurovaskuläre Erkrankungen / Schlaganfälle

Ein Schlaganfall stellt immer einen Notfall dar bei dessen Versorgung jede Zeitersparnis einen Vorteil für die/den betroffenen Patientin/en darstellt.

Jede/r notfallmäßig im Klinikum Stadt Soest eintreffende Patient/in mit einer neurologischen Erkrankung, insbesondere bei Verdacht auf Schlaganfall, wird ohne Zeitverzug durch den zuständigen Arzt der Neurologie gesehen und einer sofortigen Diagnostik und sobald als möglichen Therapie zugeführt.

Nach telefonischer Vorankündigung steht der zuständige Arzt bereits zum Empfang des Patienten und Transportteams, evtl. der Notärzte, in der Zentralen Notaufnahme bereit. Es erfolgt eine kurze Übergabe zwischen den betreuenden Ärzten und ggf. kurze Diagnostik wie Blutabnahme. Bei Diagnose Schlaganfall wird die/der Patient/in sofort zur bildgebenden Diagnostik mittels CT- oder MRT-Untersuchung weitergeleitet. Noch während der Erhebung der Bilddaten erfolgt die Beurteilung der Untersuchungsergebnisse und evtl. die Entscheidung zu einer sofortigen antikoagulatorischen Therapie. Falls notwendig wird bereits in der radiologischen Untersuchungssituation eine Lysetherapie gestartet. Zur Weiterversorgung wird der Patient je nach Schwere des Krankheitsbildes auf der Intensivstation, einer Intermediate-Care-Station, in den meisten Fällen jedoch auf unserer Stroke Unit aufgenommen. Auf der Stroke Unit erfolgt eine Überwachung mittels Monitoring (z. B. Sauerstoffsättigung im Blut, Elektrokardiogramm, Blutdruck, Pulsrate, Atemfrequenz und Temperatur).

Hier wird im weiteren Verlauf, falls notwendig, auch in Kooperation mit den übrigen Kliniken unseres Hauses, insbesondere jedoch in Kooperation mit der, Radiologie, Kardiologie, Gefäßchirurgie und Anästhesiologie weitere Diagnostik und Therapie durchgeführt.

Bewegungsstörungen / Parkinson-Syndrome

Unter den Bewegungsstörungen kommt das Parkinson-Syndrom am häufigsten vor. Es gehört zu den hypokinetisch-hypertonen Bewegungsstörungen mit den Hauptsymptomen Rigor, Tremor und Akinese sowie zahlreichen Zusatzsymptomen.
Neben dem idiopathischen Parkinson-Syndrom kommen u.a. die atypischen Parkinson-Syndrome (wie die Multisystematrophie mit zusätzlich bestehender Dysautonomie mit Kreislaufregulationsstörungen oder die supranukleäre Blickparese mit Störung der vertikalen Blickbewegung) als weniger häufige Erkrankungen vor. Diese und andere seltenere Erkrankungen wie die Dystonien, Chorea Huntington und andere sogenannte hyperkinetische Erkrankungen können durch spezifische Diagnostik voneinander unterschieden werden. Dies ist Voraussetzung für eine jeweils gezielte Therapie durch Medikamente, Physiotherapie und psychologische Therapieverfahren bis hin zur Anwendung invasiver Verfahren wie der Duo-Dopa Pumpe oder der Tiefen Hirnstimulation.

Unter anderem im Rahmen der Parkinson-Komplextherapie werden alle gängigen Verfahren an unserer Klinik durchgeführt.

Epilepsien

Epilepsien kommen im Erwachsenenalter als Folge verschiedenster neurologischer Grunderkrankungen vor. Diagnostische Verfahren wie Elektroenzephalographie (EEG), 24-Stunden-Video-EEG, auch in Kombination mit Methoden der Polysomnographie aus der Schlafmedizin, bildgebende Verfahren wie Computertomographie und Kernspintomographie sowie neuropsychologische Untersuchungsverfahren werden an unserer Klinik in der spezialisierten Abklärung bei Patienten mit Epilepsien eingesetzt.

Nach Diagnosestellung wird eine spezifische meist medikamentöse Therapie, eingeleitet. Bei hierdurch nicht beherrschbaren Erkrankungen kommen erweiterte Diagnostik- und Therapiemaßnahmen infrage. Zu diesem Zweck arbeiten wir im Kooperationsnetzwerk mit den Epilepsiezentren in Nordrhein-Westfalen zusammen.

Entzündliche Erkrankungen des Zentralnervensystems

Die Neurologie kennt zahlreiche sowohl akute als auch chronische entzündliche Erkrankungen. Zu den akuten Krankheitsformen gehört vor allem die bakterielle Meningitis mit der besonders aggressiven Form der Meningokokkenmeningitis, die in jedem Fall einer notfallmäßigen Behandlung bedarf. Häufiger kommen virale Meningitiden vor, die ebenfalls stationär behandelt werden. Zahlreiche virale und bakterielle Erreger verursachen Enzephalitiden (Entzündungen des Gehirns) und Enzephalomyelopathien (Entzündungen des Gehirnes und Rückenmarkes). Oftmals sind entzündliche Erkrankungen des Zentralnervensystems im Rahmen von Fehlfunktionen des Immunsystems, im Sinne von autoimmunologisch bedingten Erkrankungen verursacht.
Die Multiple Sklerose stellt eine der häufigsten chronischen entzündlichen Erkrankungen des Zentralnervensystems dar.
Die hier genannten Erkrankungen stellen nur einen Teil aller möglichen entzündlichen Erkrankungsformen dar. Sie alle bedürfen einer spezifischen und differentialdiagnostischen sorgfältigen Abklärung und gezielten Therapie, die sämtlich an unserer Klinik möglich sind.

Periphere neurologische Erkrankungen

Hierzu gehören diejenigen Erkrankungen, die nicht primär das Zentralnervensystem mit Gehirn und Rückenmark betreffen.
Häufig vorkommende Erkrankungen dieser Gruppe sind die Polyneuropathien mit ihren vielfältigen Ursachen.
Eine weitere große Gruppe dieser Erkrankungen sind die Beeinträchtigungen einzelner oder mehrerer peripherer Nerven, wie z.B. bei Erkrankungen des Nervengeflechtes des Armes (Plexus brachialis) oder dem Karpaltunnelsyndrom eines meist Engpass-Syndromes am Handgelenk.

Die differenzierte Diagnostik und Therapie dieser Erkrankungen wird an unserer Klinik u.a. mittels spezifischer Labordiagnostik und mit den Methoden der Neurophysiologie durchgeführt.

Periphärer neurologischer Stationsbereich

Unsere Neurologie verfügt über einen peripheren neurologischen Stationsbereich mit 42 Betten. Er unterteilt sich in vier Teilbereiche mit einer gemeinsamen pflegerischen Zentrale.
Ein Team aus Ärzten der Neurologie und spezialisierten neurologischen Pflegekräften betreut hier unsere Patientin/en auch in Zusammenarbeit mit den Mitarbeiter/innen der Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie sowie der Neuropsychologie unserer Klinik.

Schwindelsyndrome

Die Ursachen des Symptomes Schwindel sind vielfältig. Der Begriff Schwindel ist unscharf. Die klassischen Schwindelerkrankungen sind aus neurologischer Sicht u. a. der benigne paroxysmale lagerungsabhängige Drehschwindel, die Neuronitis vestibularis und der Morbus Menière. Diese Erkrankungen sind durch Beeinträchtigungen des Gleichgewichtsorganes im Innenohr verursacht. Sie gehen mit einer typischen Augenbewegungsstörung, dem Nystagmus, einher und sind durch die Empfindung eines massiven Drehschwindels gekennzeichnet. Ähnliche Symptome können auch bei Durchblutungsstörungen oder anderen Grunderkrankungen des Hirnstammes entstehen.
Als Schwindel werden im allgemeinen Sprachgebrauch aber auch andere direkte oder indirekte Beeinträchtigungen der Gleichgewichtsfunktion bezeichnet: Diese können ausgelöst werden durch z.B. Störungen der Sehfunktion, des Hörens, Beeinträchtigungen der Wirbelsäule, Lungen-, Herz- und Kreislauferkrankungen, Störungen der Funktion des Kleinhirns und Erkrankungen des peripheren Nervensystems wie beispielsweise den Polyneuropathien.

Die Diagnostik und Therapie der Schwindelerkrankungen ist ebenso wie ihre auslösenden Ursachen daher vielfältig und wird in ihrer gesamten Bandbreite an unserer Klinik geleistet.

Kopfschmerzsyndrome

Beim Symptom Kopfschmerz können unterschiedliche Ursachen zu ähnlichen Beschwerden führen, so dass es oft der Beurteilung durch Experten bedarf, um eine Identifikation der Auslöser zu erreichen, um so eine wirksame Therapie einleiten zu können.

Häufige Kopfschmerzformen sind:

  • der Spannungskopfschmerz
  • die verschiedenen Formen der Migräne
  • die Trigeminusneuralgie
  • zahlreiche spezifische Kopfschmerzformen wie beispielsweise der Cluster-Kopfschmerz
  • zahlreiche symptomatische Kopfschmerzformen, z. B. bei Sehstörungen, Sinusitis, Erkrankungen des Zahnapparates, Entzündungen, Hirntumoren oder Hydrozephalus

Alle Kopfschmerzformen bedürfen einer grundlegenden Abklärung mit z.B. bildgebenden Verfahren. Einige sind gut ambulant abklärbar und behandelbar, andere bedürfen einer stationären Abklärung und Therapie.

Alle hierzu notwendigen Maßnahmen sind an unserer Klinik durchführbar.

Kognitive Störungen / Gedächtnisstörungen / Demenz

Viele Erkrankungen des Zentralnervensystems fallen zunächst durch kognitive Störungen auf. Im Abklärungsprozess geht es dabei anfangs oft um die Eingrenzung auf z.B. spezifische Störungen des Gedächtnisses oder beispielsweise der Wahrnehmung im Raum, parallel zur Suche nach einer ursächlichen Erkrankung.

Ein Beispiel ist die „transitorisch globale Amnesie“, bei der ein kurzzeitiger Ausfall der Neuabspeicherung von Erlebnissen vorliegt, der zu einer meist massiven Verunsicherung und rückblickend zu einer „Gedächtnislücke“ führt.

Bei der Abklärung dieser Erkrankungen stehen Methoden der Neurophysiologie wie das EEG, der Bildgebung wie CT und MRT und die Abklärung in unserem Neuropsychologischen Bereich im Vordergrund. Die Therapie ist schließlich so vielfältig wie die Ursachen.

Neurologische Schlafstörungen

Eine der häufigsten Störungen des Nachtschlafes ist das Schlaf-Apnoe Syndrom. Ähnlich häufig kommen aber auch neurologische Schlafstörungen vor. Dabei ist zuerst das Restless-Legs-Syndrom (Krankheit der unruhigen Beine) zu nennen. Die neurologische Schlafmedizin beschäftigt sich aber auch mit Erkrankungen wie der Narkolepsie oder den Parasomnien, wie dem Somnambulismus und der REM-Schlaf-Verhaltensstörung und mit den Epilepsien aus dem Nachtschlaf heraus oder den Störungen der Tagesvigilanz.
An unserer Klinik erfolgt die gesamte Diagnostik und Therapie dieser Erkrankungen. Auch hier spielen die bildgebenden Verfahren, neurophysiologische Methoden und die Neuropsychologie eine große Rolle.

Dr. Bertram Holinka

Dr. Bertram Holinka

Chefarzt

Kontaktinformationen

Sekretariat
Rita Blanke

T: 0 29 21 / 90 - 16 20
F: 0 29 21 / 9 - 16 21

Wir sind für Sie erreichbar
Mo bis Fr
8 - 16 Uhr

Terminvereinbarung zur stationären und ambulanten Aufnahme
T: 0 29 21 / 90 - 19 88

Sprechstunde
nach telefonischer Vereinbarung

So finden Sie uns

Christliches Klinikum Soest | WEST
(ehem. KlinikumStadtSoest)

Senator-Schwartz-Ring 8

59494 Soest