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Herzinsuffizienz

Von einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz) spricht man, wenn das Herz nicht mehr in der Lage ist, ausreichend Blut in den Körper zu pumpen. Das kann dazu führen, dass Organe, Muskeln und anderes Gewebe unzureichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden. Herzinsuffizienz ist aber keine eigenständige Krankheit, sondern die Folge anderer Erkrankungen. Es können zum Beispiel Durchblutungsstörungen des Herzmuskels, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, systemische oder angeborene Erkrankungen sein. Auch eine Herzmuskelentzündung, etwa nach verschleppter Grippe oder COVID-19-Erkrankung, zählt dazu.

Die Herzschwäche macht sich meistens mit unspektakulären Symptomen und schleichend mit Atemnot, Leistungsabnahme und geschwollenen Beinen (Ödeme) bemerkbar.

Wichtig ist eine auf die Bedürfnisse und Vorerkrankungen des Patienten maßgeschneiderte Therapie, der eine entsprechend sorgfältige Diagnostik vorangehen muss.

Diagnostik

Im Marienkrankenhaus stehen verschiedene Methoden zur Diagnostik zur Verfügung – darunter die Untersuchung der Herzströme und des Herzrhythmus mittels EKG (Elektrokardiogramm), die Bestimmung von Blutwerten und der Ultraschall des Herzens (Echokardiographie), bei dem gleichzeitig die Pumpleistung des Herzens und die Funktion der Herzklappen geprüft werden kann.

Therapie

Die Therapie der Herzinsuffizienz stützt sich auf mehrere Säulen. Zunächst einmal gilt es, die Grunderkrankung zu behandeln. Gleichzeitig können Medikamente das Herz entlasten und die Beschwerden lindern. Ebenfalls wichtig: angepasstes körperliches Training. Für Menschen mit Herzinsuffizienz gibt es spezielle Herzsport-Programme, die die körperliche Belastbarkeit erhöhen. In bestimmten Fällen ist auch der Einsatz eines Herzschrittmachers oder die Verbesserung der Herzdurchblutung durch operative Eingriffe notwendig.

Kooperationen

Es besteht eine enge Kooperation mit dem Herzzentrum Bad Oeynhausen - insbesondere zwecks Weiterbehandlung von Patienten mit Kunstherz oder von Patienten nach Herz-Plantation.

Auszeichnung

Herzinsuffizienz

In der Behandlung von Herzinsuffizienz besteht im Marienkrankenhaus eine durch die Deutschen Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung (DKG) ausgewiesene Expertise: Prof. Dr. Markus Flesch, Chefarzt der Allgemeinen Inneren Medizin/ Kardiologie, von der (DGK) hat die Zusatzqualifikation „Herzinsuffizienz“ verliehen bekommen. Für die Diagnostik und Therapie steht den Medizinerinnen und Medizinern im Marienkrankenhaus ein Linksherzkatheterlabor zur Verfügung. Hier können hochspezialisierten Verfahren zur Koronardiagnostik und Koronartherapie durchgeführt werden.

Weitere Informationen

Herzinfarkt - CPU

  • Wie hoch die Qualität der Versorgung von Patienten mit Herzinfarkt-Symptomen ist, verdeutlicht das Zertifikat „Chest Pain Unit“ (Brust-Schmerz-Einheit), mit der die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie unsere Klinik ausgezeichnet hat.
  • Bei der „Chest Pain Unit“ handelt es sich um eine Einheit mit speziellen Untersuchungs- und Überwachungsplätzen: Patienten mit unklaren Brustschmerzen oder akuter Atemnot werden von der Notaufnahme direkt hierher gebracht. Die Betroffenen können so unmittelbar und permanent von Herzspezialisten überwacht und betreut werden.

Kontaktinformationen

Ärztliche Leitung

Prof. Dr. Markus Flesch

Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie

Kontakt

Frau Passage, Frau Röttger
T: 0 29 21 / 391 - 12 50
F: 0 29 21 / 391 - 13 99

Sprechzeiten

nach Vereinbarung

Öffnungszeiten des Sekretariats

Montag - Freitag 8 – 18 Uhr

Terminvereinbarung zur stationären und ambulanten Aufnahme

T: 0 29 21 / 391 - 45 90

Herznotruf

T: 0 29 21 / 391 - 42 13

So finden Sie uns

Marienkrankenhaus Soest

Widumgasse 5

59494 Soest